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Pergola, Lamellendach oder Terrassenüberdachung?

Materialien, Preise und Baugenehmigung im Überblick – damit du die richtige Entscheidung für deine Terrasse triffst.

Was passt zu deiner Terrasse?

Materialien im Vergleich

Das Material bestimmt Lebensdauer, Pflegeaufwand und Preis deiner Pergola. Die vier gängigen Optionen unterscheiden sich erheblich – hier die wichtigsten Fakten.

Holz – der Klassiker

Douglasie, Lärche oder kesseldruckimprägnierte Kiefer. Natürliche Optik, gut zum Selbstbau geeignet. Braucht alle 2–3 Jahre einen Schutzanstrich. Lebensdauer bei Pflege: 15–25 Jahre. Preislich die günstigste Option ab ca. 500 €.

Holz-Pergolen im Detail →

Aluminium – wartungsfrei

Pulverbeschichtetes Aluminium rostet nicht, verwittert nicht und hält 30+ Jahre ohne Pflege. Leicht, stabil und in vielen Farben (RAL) erhältlich. Ab ca. 2.000 € als Bausatz. Hersteller wie Renson und Warema bieten Systeme bis 6 m stützenfrei.

Aluminium-Pergolen im Detail →

Stahl – maximale Stabilität

Stahl trägt hohe Lasten und eignet sich für große Spannweiten. Feuerverzinkt oder pulverbeschichtet hält er Jahrzehnte. Schwerer als Aluminium und teurer in der Montage, dafür extrem wind- und schneelastfest. Ab ca. 1.500 € für einfache Konstruktionen.

Stahl-Pergolen im Detail →

WPC – der Kompromiss

Wood Plastic Composite verbindet Holzoptik mit Kunststoff-Pflegeleichtigkeit. Kein Streichen, kein Splittern. Weniger tragfähig als Aluminium oder Stahl und bei starker Sonneneinstrahlung kann sich WPC leicht ausdehnen. Ab ca. 800 €.

WPC-Pergolen im Detail →
Sunjoy|MATTERHORN 3×4 m
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MATTERHORN 3×4 m

Lamellendach mit verstellbaren Alu-Lamellen, freistehend

Breite

4,06 m

Tiefe

3,06 m

Wind

80 km/h

Schneelast

110 kg/m²

ab 3.003 €, Stand: März 2026

Unverbindlicher Preis, Stand: März 2026

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Bekannte Hersteller

Der Markt für Pergolen und Lamellendächer ist breit aufgestellt – von Direktvertrieb bis Fachhandel. Diese Hersteller gehören zu den etablierten Anbietern im deutschsprachigen Raum.

Baugenehmigung nach Bundesland

Ob du eine Genehmigung brauchst, hängt von deinem Bundesland, der Größe der Überdachung und dem Bebauungsplan ab. In den meisten Bundesländern sind Terrassenüberdachungen bis 30 m² genehmigungsfrei – aber die Details unterscheiden sich erheblich.

Freistehende Pergolen ohne geschlossene Dachfläche fallen in vielen Ländern gar nicht unter die Regelung für überdachte Terrassen. Sie gelten als bauliche Anlagen geringer Bedeutung. Sobald du ein festes Dach montierst, greift die Landesbauordnung. Die Regeln im Überblick:

Rechtsgrundlage je Bundesland: Landesbauordnung (LBO) bzw. Verfahrensfreistellungsverordnung. Quellen und Paragraphen findest du auf den einzelnen Länderseiten.

Ratgeber und Anleitungen

Von der Planung bis zur Montage: Unsere Ratgeber helfen dir, typische Fehler zu vermeiden und die richtige Lösung für dein Projekt zu finden.

Häufige Fragen

Was kostet eine Pergola?

Eine einfache Holz-Pergola gibt es ab etwa 500 €. Aluminium-Pergolen beginnen bei rund 2.000 €, motorisierte Lamellendächer bei 5.000 €. Bioklimatische Modelle mit Sensorsteuerung können bis 20.000 € kosten. Die Montage kommt je nach Aufwand mit 500 bis 2.000 € dazu.

Brauche ich eine Baugenehmigung für meine Pergola?

Das hängt vom Bundesland ab. In den meisten Ländern sind Terrassenüberdachungen bis 30 m² und 3 m Tiefe genehmigungsfrei. Rheinland-Pfalz erlaubt sogar bis 50 m³ umbauten Raum. Freistehende Pergolen ohne feste Dachfläche sind oft noch unkomplizierter. Den genauen Rahmen regelt die Landesbauordnung deines Bundeslandes.

Pergola oder Lamellendach – was lohnt sich mehr?

Pergolen eignen sich gut als leichte Beschattung und lassen sich bepflanzen. Lamellendächer bieten per Drehlamellen flexiblen Regen- und Sonnenschutz und sind ganzjährig nutzbar. Bei häufiger Nutzung der Terrasse auch im Herbst und Winter ist ein Lamellendach die langfristig komfortablere Lösung.

Welches Material ist am haltbarsten?

Aluminium ist witterungsbeständig und wartungsfrei – Lebensdauer 30+ Jahre. Holz braucht regelmäßigen Anstrich (alle 2–3 Jahre), hält bei guter Pflege 15–25 Jahre. Stahl ist extrem stabil, muss aber gegen Rost geschützt werden. WPC (Holz-Kunststoff-Verbund) liegt dazwischen: wartungsarm, aber weniger langlebig als Aluminium.