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Pergola aus Holz: Holzarten, Preise und Pflege

Holz ist der Klassiker unter den Pergola-Materialien. Es fügt sich natürlich in den Garten ein, lässt sich individuell streichen oder imprägnieren und riecht gut. Dafür verlangt es regelmäßige Pflege und gute Witterungsbeständigkeit je nach Holzart. Hier erfährst du, welche Maserung und Dauerhaftigkeit die einzelnen Hölzer bieten, wie Pfetten und Sparren zusammenwirken und ob deine Pergola freistehend oder als wandmontierte Terrassenüberdachung besser funktioniert.

Eine Holz-Pergola kostet als Bausatz 600–3.500 € (Stand: März 2026). Douglasie und Lärche halten 15–25 Jahre, Thermoholz bis 30 Jahre. Holz erfordert alle 2 Jahre Pflege (Ölen oder Streichen), bietet dafür natürliche Optik und lässt sich ohne Spezialwerkzeug bearbeiten.

Pergola aus Pergola aus Holz – typische Konstruktion und Optik

Materialvergleich auf einen Blick

Preiswert (4/5) Haltbarkeit (3/5) Pflegeleicht (2/5) Wetterfest (2/5) Optik (5/5)
Holz Aluminium Stahl WPC Bewertung 1–5
Sunjoy|DAJTI
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Holzpergola aus Zedernholz mit Stoffdach, freistehend

Breite

4,27 m

Tiefe

3,05 m

Windwiderstand

75 km/h

Schneelast

ab 1.653 €

Unverbindlicher Preis, Stand: März 2026

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Holzarten im Vergleich

HolzartPreis/lfmHaltbarkeitPflegeOptik
Douglasie 8–15 € 15–20 Jahre Ölen alle 2 Jahre Rötlich-warm, dunkelt nach
Lärche 10–18 € 15–25 Jahre Ölen alle 2 Jahre Gelblich, silbert aus
Kiefer (KDI) 5–10 € 10–15 Jahre Anstrich alle 2–3 Jahre Hell, grünlich durch Imprägnierung
Thermoholz 15–25 € 20–30 Jahre Gering (bereits behandelt) Dunkelbraun, gleichmäßig
Eiche 20–35 € 25–40 Jahre Gering Markant, gerbsäurehaltig
Bangkirai (Hartholz) 18–30 € 25–40 Jahre Gering Rotbraun, glatt

Preise pro laufenden Meter Kantholz (9 × 9 cm), Stand: März 2026. Dauerhaftigkeitsklasse nach DIN EN 350: Douglasie/Lärche 3–4, Eiche 2, Bangkirai 1–2, Kiefer KDI 3–4, Thermoholz 1–2. Alle Preise sind unverbindliche Richtwerte.

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Preise inkl. MwSt. zzgl. Versand. Stand: 2026-05-02 (Awin-Datafeed). Affiliate-Links – wenn du kaufst, erhalten wir eine Provision.

Was kostet eine Holz-Pergola komplett?

GrößeHolzartBausatz (Material)Mit Montage
3 × 3 m Douglasie/Lärche 600–1.200 € 1.400–2.200 €
3 × 3 m Thermoholz/Eiche 1.000–1.800 € 1.800–2.800 €
3 × 4 m Douglasie/Lärche 800–1.800 € 1.800–3.000 €
3 × 4 m Thermoholz/Eiche 1.300–2.500 € 2.500–3.800 €
4 × 4 m Douglasie/Lärche 1.200–2.500 € 2.400–3.800 €
4 × 4 m Thermoholz/Eiche 1.800–3.500 € 3.200–5.000 €
4 × 6 m Douglasie/Lärche 1.800–3.200 € 3.200–5.000 €
4 × 6 m Thermoholz/Eiche 2.800–4.500 € 4.500–6.500 €

Richtwerte inkl. MwSt., Stand: März 2026. Fundament (100–400 €), Beschläge (50–150 €) und Sonnensegel/Rankgitter kommen jeweils dazu. Alle Preise sind unverbindliche Richtwerte.

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Welche Holzart für welchen Einsatz?

Douglasie ist das Arbeitspferd unter den Pergola-Hölzern. Sie kostet wenig, lässt sich gut bearbeiten und hält bei regelmäßiger Pflege 15 bis 20 Jahre. Wer den Garten optisch aufwerten will, greift zu Lärche – frisch geschnitten honigfarben, nach ein paar Jahren silbergrau. Die Vergrauung lässt sich mit Öl hinauszögern, muss man aber nicht. Viele Gartenbesitzer mögen genau diesen Look.

Thermoholz ist die Wahl für alle, die möglichst wenig Arbeit haben wollen. Durch die Erhitzung auf 180–215 °C verliert das Holz seine Nährstoffe, die Pilze und Insekten anziehen. Es nimmt kaum Feuchtigkeit auf und verzieht sich weniger. Nachteil: es wird spröder und splittert eher als unbehandeltes Holz. Für tragende Pfosten ist das unkritisch, bei Handläufen oder Sitzflächen eher ungünstig.

Eiche kommt aus einer anderen Preisklasse. 20 bis 35 € pro Laufmeter sind doppelt bis dreimal so viel wie Douglasie. Dafür bekommst du ein Holz, das 25 bis 40 Jahre hält und mit der Zeit eine dunkle Patina entwickelt. Achtung: frische Eiche enthält Gerbsäure. Die reagiert mit Metallbeschlägen und hinterlässt schwarze Flecken. Edelstahl-Verbinder sind Pflicht.

Kiefer (kesseldruckimprägniert) ist die günstigste Option, ab 5 € pro Laufmeter. Die grünliche Farbe der Imprägnierung verblasst nach 1 bis 2 Jahren. Das Holz lässt sich deckend streichen. Für eine Pergola, die ohnehin farbig gestrichen werden soll, reicht Kiefer völlig aus.

Bangkirai ist ein tropisches Hartholz, das in Deutschland vor allem für Terrassendielen bekannt ist. Es lässt sich auch für Pergolen verwenden: extrem witterungsbeständig, hart und schwer. Preis: 18 bis 30 € pro Laufmeter. Nachteil: das Holz enthält Öle, die anfangs auswaschen und rotbraune Flecken auf Pflastersteinen hinterlassen. Nach 2 bis 3 Monaten ist das vorbei.

Fichte taucht in Baumärkten häufig als günstigstes Pergola-Holz auf, 4 bis 8 € pro Laufmeter. Ohne Kesseldruckimprägnierung verrottet sie allerdings schnell: 6 bis 10 Jahre. Als tragendes Holz für eine Pergola im Freien ist Fichte nur mit KDI-Behandlung oder einer vollflächigen Lasur eine Option. Die Dauerhaftigkeitsklasse nach DIN EN 350 liegt bei 4–5 (nicht dauerhaft), deutlich schlechter als Lärche (3–4) oder Eiche (2).

Beim Holzeinkauf begegnen dir zwei Qualitätsstufen: KVH (Konstruktionsvollholz) ist technisch getrocknet und gehobelt, weniger Rissbildung, genauere Maße. Leimholz (Leimbinder, BSH) besteht aus verleimten Lamellen und verzieht sich kaum. Für Pergolen mit großer Spannweite (ab 5 m) ist Leimholz in GL24h-Qualität die sicherere Wahl. KVH reicht bei normalen Spannweiten bis 4 m.

Beim Querschnitt gilt: 9 × 9 cm für Pfosten bis 3 m Höhe und Standardgrößen. Ab 4 × 4 m oder bei schwerer Begrünung empfehlen sich 12 × 12 cm Pfosten. Querbalken kommen typisch in 6 × 16 cm oder 8 × 18 cm, die Sparren in 6 × 8 cm bis 6 × 14 cm je nach Spannweite. Kopfbänder (Diagonalstreben zwischen Pfosten und Querbalken, 45 × 90 mm) stabilisieren die Konstruktion gegen seitliches Kippen. Sogenannte Sattelbalken verbinden zwei Querbalken über dem Pfosten, gängig bei Pergolen im Reihenaufbau.

Noch ein Wort zur Oberfläche: gehobelt ist glatt, splittert weniger und nimmt Lasur gleichmäßiger auf. Sägerau (auch: sägerohe Ware) hat eine offenporige Struktur, die Öl besser aufnimmt, aber rauer in der Hand liegt. Für sichtbare Flächen empfiehlt sich gehobeltes Holz, für Querbalken und Sparren reicht sägerau.

Pflege: was Holz wirklich braucht

Der Pflegezyklus beginnt im Frühjahr. Sobald die Temperaturen stabil über 10 °C liegen, reinigst du die Konstruktion mit einer Bürste und klarem Wasser. Hochdruckreiniger lieber weglassen – der Wasserstrahl raut die Holzfasern auf und macht die Oberfläche anfälliger für Feuchtigkeit. Prüfe jetzt alle Verbindungen: Schrauben nachziehen, Risse in den Pfosten kontrollieren. Kleine Risse (unter 3 mm) sind normal und kein Grund zur Sorge. Tiefe Risse, besonders in horizontalen Balken, solltest du mit Holzspachtel füllen, damit sich kein Wasser sammelt.

Im Frühsommer. Mai oder Juni, ist der richtige Zeitpunkt zum Ölen oder Lasieren. Das Holz muss trocken sein, mindestens zwei Tage ohne Regen. Hartholzöl dringt in die Poren ein und schützt von innen. Lasur bildet einen Film auf der Oberfläche. Beides funktioniert, Öl lässt sich aber leichter auffrischen, weil du nicht vorschleifen musst.

Im Herbst: Laub von den Querbalken fegen. Liegengebliebenes Laub hält Feuchtigkeit und beschleunigt die Verrottung an den Kontaktstellen. Im Winter trägst du bei starkem Schneefall die Last ab, ein Besen reicht. Bei waagerechten Sparren mit geringer Neigung kann sich Schnee sammeln und die Konstruktion belasten.

Haltbarkeit: wie lange hält welches Holz?

Die Lebensdauer einer Holz-Pergola hängt weniger von der Holzart ab als von der Konstruktion. Der größte Feind ist stehendes Wasser. Überall dort, wo Feuchtigkeit nicht abfließen kann. Stirnholz der Pfosten, waagerechte Flächen ohne Gefälle, Verbindungspunkte, setzt die Verrottung zuerst ein.

Bodenkontakt verkürzt die Lebensdauer drastisch. Ein Douglasie-Pfosten, direkt in die Erde gesetzt, fault nach 5 bis 8 Jahren. Derselbe Pfosten auf einem Pfostenträger aus Edelstahl, 5 cm über dem Boden, hält 15 bis 20 Jahre. Der Pfostenträger kostet 12 bis 25 € pro Stück, die lohnendste Investition bei jeder Holz-Pergola.

Beschattung durch Bäume oder ein Gebäude bedeutet: weniger UV-Strahlung, aber auch langsameres Abtrocknen nach Regen. In schattigen, feuchten Lagen entwickeln sich Algen und Grünbelag schneller. Lärche und Eiche vertragen das besser als Kiefer. Konstruktiver Holzschutz. Tropfkanten an Querbalken, Hirnholzschutz mit Wachs, Abstandhalter zwischen übereinanderliegenden Hölzern, verlängert die Lebensdauer um 30 bis 50 %, egal welche Holzart.

Bausatz oder Einzelteile vom Holzhändler?

Ein Bausatz enthält alle Hölzer auf Länge geschnitten, dazu Beschläge, Schrauben und eine Anleitung. Der Preis liegt 20 bis 40 % über den reinen Materialkosten beim Holzhändler. Für eine 3 × 4 m Pergola aus Douglasie zahlst du beim Händler rund 350 bis 600 € für das Holz allein. Der vergleichbare Bausatz kostet 800 bis 1.200 €.

Der Aufpreis lohnt sich, wenn du zum ersten Mal baust. Du sparst den Zuschnitt, bekommst passende Verbinder und musst nicht selbst rechnen, welche Querschnitte für die Spannweite nötig sind. Holzhändler-Einzelteile sind sinnvoll, wenn du Sondermaße brauchst, ein bestimmtes Holz willst (etwa Eiche, die es selten als Bausatz gibt) oder handwerkliche Erfahrung mitbringst.

Achte beim Bausatz auf die Holzqualität. Billige Bausätze verwenden oft Kiefer mit Kern – das reißt stärker als kernfreie Ware. Und prüfe die Querschnitte: 7 × 7 cm Pfosten reichen für 3 × 3 m, bei 4 × 4 m oder größer sollten es mindestens 9 × 9 cm sein.

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Holz-Pergola selber bauen?

Holz ist das einfachste Material für den Selbstbau. Zwei Personen schaffen eine 3 × 3 m Pergola an einem Tag, eine 4 × 4 m Version in anderthalb bis zwei Tagen. Plane einen zusätzlichen halben Tag für das Fundament ein, sofern du Punktfundamente gießt (die müssen 24 Stunden aushärten).

Das brauchst du an Werkzeug: Akkuschrauber mit Bohrfunktion, Kappsäge oder Handkreissäge, Wasserwaage (mindestens 80 cm), Richtschnur, Erdbohrer oder Spaten, Schraubzwingen und einen Gummihammer. Für Pfostenträger zum Einbetonieren zusätzlich: Eimer, Betonmischer oder Rührstab für die Bohrmaschine, Schnellbeton.

Die häufigsten Fehler beim Selbstbau: Pfosten nicht lotrecht gesetzt (dann stimmen die Abstände oben nicht), Fundamenttiefe unter 80 cm (frostgefährdet), und zu dünne Sparren bei großer Spannweite. Bei 4 m Spannweite sollten die Sparren mindestens 6 × 14 cm messen, besser 6 × 16 cm. Wer unsicher ist, lässt die Statik für 50 bis 100 € von einem Zimmermann prüfen.

Einschlag-Bodenhülsen (auch Einschraubhülsen) sehen verlockend aus: kein Beton, kein Graben. Für leichte Rankgitter funktioniert das. Für eine tragende Pergola ab 3 × 3 m sind sie zu instabil, die Hülsen lockern sich im Erdreich, besonders in sandigem oder lehmigem Boden. Hersteller wie Joda und Weka empfehlen ausdrücklich Punktfundamente statt Bodenhülsen.

Bekannte Bausatz-Hersteller für Holz-Pergolen: Joda (Bernd Jorkisch GmbH, ab 100 € für Einzelelemente bis 320 € für Komplettsets aus Lärche), Weka (ab 400 € für Grundmodelle aus Kiefer KDI), Karibu (ab 350 €, Fichtenholz KDI). Im Holzfachhandel (Holz-Richter, HolzLand) bekommst du Einzelteile in exakt den Querschnitten und Holzarten, die du brauchst, oft günstiger als der Bausatz, aber ohne Anleitung und vorgebohrte Löcher.

Baugenehmigung für Holz-Pergolen

Ob du eine Genehmigung brauchst, hängt vom Bundesland, der Größe und dem Standort ab. Eine offene Pergola ohne Dach ist in den meisten Bundesländern genehmigungsfrei, aber eben nicht in allen, und nicht in jeder Größe. In Bayern gilt die Grenze bei 75 m³ umbauten Raums, in NRW liegt sie bei 30 m². Andere Bundesländer haben wieder andere Schwellen.

Dazu kommen Abstandsflächen zum Nachbargrundstück. Selbst genehmigungsfreie Pergolen müssen in der Regel 3 m Grenzabstand einhalten, oder du brauchst eine Zustimmung des Nachbarn. Die konkreten Regeln für dein Bundesland findest du auf unserer Seite zur Baugenehmigung.

Holz vs. Aluminium: wann lohnt sich Holz?

Holz ist günstiger in der Anschaffung, teurer im Unterhalt. Eine 3 × 4 m Pergola aus Douglasie kostet als Bausatz 800 bis 1.800 €, eine vergleichbare Alu-Pergola 2.200 bis 4.000 €. Über 20 Jahre kommen beim Holz allerdings 300 bis 600 € für Öl, Lasur und gelegentliche Reparaturen dazu. Beim Aluminium: nichts.

Holz lohnt sich, wenn du den natürlichen Look bevorzugst, die Pergola begrünen willst (Rankpflanzen greifen an Holz besser als an glattem Alu) oder wenn du Spaß am Bauen hast. Aluminium ist besser, wenn du ein Lamellendach oder Zip-Screens nachrüsten willst – die standardisierten Alu-Profile machen das einfach. Bei Holz musst du Adapter bauen oder auf die Erweiterung verzichten.

Ein Kompromiss: Alu-Tragwerk mit Holzverkleidung an den sichtbaren Flächen. Das kombiniert die Wartungsfreiheit des Aluminiums mit der Optik von Holz. Mehrkosten gegenüber reinem Alu: 300 bis 800 €.

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Häufige Fragen

Welches Holz eignet sich am besten für eine Pergola?

Douglasie und Lärche bieten das beste Verhältnis aus Preis, Haltbarkeit und Optik. Beide Holzarten zeigen eine markante Maserung und gute Witterungsbeständigkeit. Für maximale Lebensdauer ohne viel Pflege ist Thermoholz die beste Wahl, kostet aber 50–100 % mehr als Douglasie.

Wie lange hält eine Holz-Pergola?

Mit regelmäßiger Pflege 15 bis 25 Jahre, Thermoholz und Eiche bis 40 Jahre. Die Witterungsbeständigkeit hängt stark vom konstruktiven Holzschutz ab: Pfosten auf Pfostenträgern und Sichtschutz-Elemente als Windbrecher verlängern die Lebensdauer. Ohne Pflege verrottet Kiefer nach 8–10 Jahren, Lärche und Douglasie halten auch unbehandelt 12–15 Jahre durch.

Muss ich eine Holz-Pergola streichen?

Müssen nicht, aber empfohlen. Ohne Anstrich vergraut das Holz und wird rissig. Ein Holzöl oder eine Lasur alle 1–3 Jahre schützt vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung und erhält die Farbe.

Ist Holz günstiger als Aluminium?

In der Anschaffung ja, eine Holz-Pergola kostet 40 bis 60 % weniger als ein vergleichbares Alu-Modell. Über die gesamte Lebensdauer schrumpft der Vorsprung, weil Holz regelmäßig gepflegt werden muss – Schlossschrauben und Winkelelemente nachziehen, Oberflächen nachölen. Trotzdem bleibt Holz in der Gesamtrechnung meist günstiger, solange du die Pflege selbst übernimmst.

Kann ich eine Holz-Pergola nachträglich überdachen?

Ja, mit Einschränkungen. Stegdoppelplatten (16 mm Polycarbonat), Wellplatten oder ein Sonnensegel lassen sich nachrüsten. Achte auf eine Dachneigung von mindestens 5°, damit Regenwasser sicher abfließt. Ein motorisiertes Lamellendach passt nicht ohne Weiteres auf Holzbalken – dafür sind Alu-Profile mit Fassadenmontage nötig. Prüfe vor der Überdachung, ob die Pfetten und Sparren die zusätzliche Last (Eigengewicht + Schnee + Wind) tragen.