Terrassenüberdachung mit Polycarbonat-Stegplatten
Polycarbonat-Stegplatten sind die meistverkaufte Eindeckung für Terrassenüberdachungen im mittleren Preissegment. Sie wiegen nur einen Bruchteil von Glas, sind schlagfest und lassen sich mit einer Stichsäge zuschneiden. Die Kammerstruktur im Inneren sorgt gleichzeitig für leichte Wärmedämmung.
16 mm Doppelstegplatten aus Polycarbonat kosten 25 bis 50 €/m², sind splitterfrei, UV-geschützt und hagelsicher. Lebensdauer: 10 bis 15 Jahre, dann vergilben sie sichtbar (Stand: März 2026).
Alu-Terrassenüberdachung, Wandmontage, Polycarbonat-Dach
Breite
4,30 m
Tiefe
3,00 m
1.319 € inkl. MwSt. (UVP laut Hersteller: 1.789 €)
Unverbindlicher Preis inkl. MwSt., Stand: März 2026
Aufbau: Doppelstegplatten und Hohlkammerplatten
Doppelstegplatten (auch Hohlkammerplatten) bestehen aus 2 Deckschichten, verbunden durch senkrechte Stege. Die Kammerstruktur dazwischen isoliert und reduziert das Gewicht. Für Terrassenüberdachungen sind 16 mm die Standardstärke. Es gibt auch 10 mm (dünn, für leichte Konstruktionen) und 25 bis 32 mm (bessere Isolierung, höheres Gewicht).
Die Platten gibt es in klar, opal (milchig-weiß, blendfrei), bronze-getönt und grau. Klar lässt rund 82 % Licht durch, opal ca. 55 %. Die UV-Schutzschicht sitzt auf der Oberseite (meist mit Aufkleber markiert) und muss nach oben zeigen.
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Technische Daten im Vergleich
| Eigenschaft | 16 mm Stegplatte | VSG-Glas 8 mm |
|---|---|---|
| Gewicht pro m² | 2,7 kg | 22 kg |
| Lichtdurchlässigkeit (klar) | 82 % | 80 % |
| U-Wert | 2,5 W/m²K | 5,5 W/m²K |
| Schlagfestigkeit | Splitterfrei, hagelsicher | VSG hält zusammen, kein Splitter |
| Brandklasse | B1 (schwerentflammbar) | A1 (nicht brennbar) |
| Lebensdauer | 10–15 Jahre | 30+ Jahre |
| Preis pro m² | 25–50 € | 80–150 € |
U-Wert: je niedriger, desto besser die Wärmedämmung. Stand: März 2026. Alle Preise sind unverbindliche Richtwerte.
Alu-Terrassenüberdachung, Wandmontage, Polycarbonat-Dach
1.319 € inkl. MwSt. (UVP laut Hersteller: 1.789 €)
Unverbindlicher Preis inkl. MwSt., Stand: März 2026
UV-Schutz, Hagel und Schlagfestigkeit
Marken-Stegplatten haben eine koextrudierte UV-Schutzschicht auf der Wetterseite. Ohne diesen Schutz wird Polycarbonat durch UV-Strahlung innerhalb weniger Jahre gelb und brüchig. Mit UV-Schutz halten die Platten 10 bis 15 Jahre, viele Hersteller geben 10 Jahre Garantie gegen Vergilbung und Hagelbruch.
Polycarbonat ist 250-mal schlagfester als Glas und 30-mal schlagfester als Acrylglas. Im Hageltest halten 16-mm-Platten Hagelkörner bis 30 mm Durchmesser stand, ohne zu reißen. Splitterfrei: selbst bei extremer Belastung bilden sich keine scharfen Bruchstücke.
Pflege und Reinigung
Polycarbonat-Stegplatten reinigst du mit warmem Wasser und einem weichen Tuch oder Schwamm. Keine Scheuermittel, keine Bürsten mit harten Borsten, kein Hochdruckreiniger. All das zerkratzt die UV-Schutzschicht irreversibel.
Algen und Grünbelag in den Kammern lassen sich schwer entfernen. Vorbeugung: die offenen Kanten der Platten mit Alu-Klebeband (oben, dampfdicht) und Filterband (unten, dampfdurchlässig) verschließen. So dringt keine Feuchtigkeit in die Hohlkammern ein.
Nach 10 bis 15 Jahren Nutzung zeigen die Platten deutliche Vergilbung und Kratzer. Ein Austausch der Platten kostet bei einer 4 x 3 m Überdachung 300 bis 600 € Material, plus 2 bis 3 Stunden Arbeit.
Klar oder opal: welche Tönung?
Klar gibt den Blick zum Himmel frei und lässt maximales Licht durch. Das Tageslichtgefühl auf der Terrasse bleibt erhalten. Nachteil: ohne Beschattung heizt sich der Bereich bei Sonnenschein auf.
Opal (milchig-weiß) streut das Licht gleichmäßig, blendet nicht und bietet leichten Sichtschutz nach oben. Weil die Strahlung gestreut wird, entsteht weniger Hitzestau als bei Klarglas. Für Südterrassen mit ganztägiger Sonneneinstrahlung ist opal die angenehmere Variante. Für Nordterrassen oder bei starker Verschattung durch Bäume: klar, damit genug Licht ankommt.
Vorteile
- ✓ Sehr leicht (2,7 kg/m² bei 16 mm), entlastet die Konstruktion
- ✓ Splitterfrei und hagelsicher (Brandklasse B1)
- ✓ Günstig: 25 bis 50 €/m² für 16-mm-Platten
- ✓ Einfacher Zuschnitt mit Stichsäge oder Kreissäge
- ✓ Wärmedämmung durch Kammerstruktur (U-Wert 2,5 W/m²K)
Nachteile
- ✗ Vergilbt nach 10 bis 15 Jahren sichtbar
- ✗ Kratzer auf der Oberfläche nicht reparierbar
- ✗ Regengeräusch lauter als bei Glas
- ✗ Optisch nicht auf dem Niveau von VSG-Glas
- ✗ Algen in den Hohlkammern bei offenen Kanten
Stahlpergola mit Zedernholz-Seitenpaneelen, Festdach
Breite
3,13 m
Tiefe
1,91 m
ab 1.318 € (Aktionspreis
Unverbindlicher Preis, Stand: März 2026
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Häufige Fragen
Wie lange halten Polycarbonat-Stegplatten auf einer Terrassenüberdachung?
10 bis 15 Jahre mit UV-Schutzschicht. Danach vergilben und verkratzen die Platten sichtbar. Viele Hersteller geben 10 Jahre Garantie gegen Vergilbung und Hagelbruch. Der Austausch ist einfach und kostet 300 bis 600 € Material für eine 4 x 3 m Fläche.
Sind Stegplatten hagelsicher?
16-mm-Platten aus Polycarbonat halten Hagelkörner bis ca. 30 mm Durchmesser stand. Polycarbonat ist 250-mal schlagfester als Glas. Die Platten brechen nicht, sondern geben nach und federn zurück. Splitterfrei auch bei extremer Belastung.
Was ist besser: 16 mm oder 25 mm Stegplatten?
16 mm sind der Standard für Terrassenüberdachungen. Sie bieten genug Stabilität, gute Lichtdurchlässigkeit und wiegen wenig. 25 mm dämmen besser (niedrigerer U-Wert), sind aber schwerer und teurer. Für einen Kaltwintergarten lohnen sich 25 mm, für eine offene Überdachung reichen 16 mm.
Kann ich Stegplatten selbst zuschneiden?
Ja. Stichsäge mit Feinzahnblatt oder Kreissäge mit Kunststoff-Sägeblatt. Langsam sägen, damit das Material nicht ausreißt. Nach dem Schnitt die offenen Kammern sofort mit Klebeband verschließen (oben dampfdicht, unten durchlässig), sonst dringt Feuchtigkeit ein.