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Lamellendach Kosten: womit du rechnen musst

Die Preisspanne bei Lamellendächern ist groß: von 3.000 € für ein manuelles Einstiegsmodell bis über 25.000 € für ein voll ausgestattetes bioklimatisches System mit App-Steuerung. Ob als Fassadenmodell an der Hauswand oder freistehend im Garten, ob geriffelte Lamellen oder glatte Profile: hier schlüsseln wir auf, welche Faktoren den Preis treiben und wo du sparen kannst.

Ein Lamellendach kostet 3.000–15.000 € als Bausatz und 4.500–20.000 € mit Montage, je nach Größe (Stand: März 2026). Fassadenmodelle an der Hauswand sparen 1 Fundament und 2 Pfosten gegenüber freistehenden Varianten. Nebenkosten für Fundament, Elektrik und Sensoren addieren 2.000–6.000 €. Laufende Kosten: unter 5 € Strom pro Jahr, optional 80–150 € Wartungsvertrag.

7 Min. Lesezeit Aktualisiert: März 2026
Lamellendach-Kosten nach Größe: Bausatz vs. mit Montage im Balkendiagramm

Einstiegspreis

ab 3.000 €

Premium

10.000–25.000 €

Montage

800–2.500 €

Laufende Kosten

Minimal

Sunjoy|MATTERHORN 3×4 m
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Lamellendach mit verstellbaren Alu-Lamellen, freistehend

Breite

4,06 m

Tiefe

3,06 m

Windwiderstand

80 km/h

Schneelast

110 kg/m²

ab 3.003 €

Unverbindlicher Preis, Stand: März 2026

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Lamellendach-Kosten nach Größe

GrößePreis BausatzPreis mit Montage
3 × 3 m (9 m²) 3.000–5.500 € 4.500–7.500 €
3 × 4 m (12 m²) 4.000–7.000 € 5.500–10.000 €
4 × 4 m (16 m²) 5.500–9.500 € 7.500–13.000 €
4 × 5 m (20 m²) 7.000–12.000 € 9.500–16.000 €
4 × 6 m (24 m²) 8.000–14.000 € 10.500–18.500 €
5 × 5 m (25 m²) 9.000–15.000 € 11.500–20.000 €

Bausatz: motorisiert mit Fernbedienung, ohne Sensoren. Montagekosten inkl. Fundament und Elektro-Anschluss. Stand: März 2026. Alle Preise sind unverbindliche Richtwerte.

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Lamellendach mit verstellbaren Alu-Lamellen

Breite

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Tiefe

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Lamellendach-Pergolen bei Sunjoy

Preise inkl. MwSt. zzgl. Versand. Stand: 2026-05-02 (Awin-Datafeed). Affiliate-Links – wenn du kaufst, erhalten wir eine Provision.

Was im Preis enthalten ist – und was nicht

Der Grundpreis eines Lamellendachs umfasst: Tragkonstruktion aus Aluminium (Legierung EN AW-6060/6063, chromfrei pulverbeschichtet nach GSB AL 631), motorisierte Lamellen mit ca. 200 mm Lamellenbreite, Steuereinheit mit Fernbedienung und die integrierte doppelwandige Regenrinne mit Fallrohren durch die Stützpfosten. Die Pfosten messen je nach Hersteller 120 × 120 mm (manuelle Modelle) bis 140 × 140 mm (motorisierte Modelle). Nicht enthalten, und das überrascht viele Käufer, sind: das Fundament (Punktfundamente oder Bodenplatte: 300–1.000 €), der Elektroanschluss (Kabel vom Sicherungskasten zur Pergola: 200–500 €, muss ein Elektriker machen), Sensoren für Wind/Regen/Sonne (300–800 € Aufpreis), LED-Beleuchtung (400–1.200 €), Seitenelemente wie Zip-Screens oder Glas-Schiebewände (800–4.000 € pro Seite) und die Baugenehmigung (50–200 € Gebühr, falls nötig).

In Summe können die Nebenkosten 2.000–6.000 € auf den Produktpreis draufschlagen. Lass dir vom Händler ein Festpreisangebot mit allen Positionen machen. Dann gibt es keine Überraschung.

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Lamellendach mit verstellbaren Alu-Lamellen

Breite

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Tiefe

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Windwiderstand

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Schneelast

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Laufende Kosten

Die gute Nachricht: ein Lamellendach verursacht kaum laufende Kosten. Der Elektromotor verbraucht pro Öffnungs-/Schließvorgang ca. 0,01 kWh. Bei täglicher Nutzung ergibt das 3–4 kWh im Jahr – unter 2 € Stromkosten. Die LED-Beleuchtung liegt bei 5–15 W, also 2–5 € pro Jahr bei abendlicher Nutzung.

Wartung: einmal im Jahr die Lamellen und Rinnen von Laub und Schmutz befreien (30 Minuten mit dem Gartenschlauch), die Scharniere auf Leichtgängigkeit prüfen und gegebenenfalls mit Silikonspray behandeln. Manche Fachhändler bieten Wartungsverträge an: 80–150 € pro Jahr für eine jährliche Inspektion mit Reinigung und Schmierung.

Nötig ist das nicht, aber es verlängert die Lebensdauer des Motors. Erste größere Wartung nach 8–12 Jahren: Motoraustausch (300–600 € plus Einbau), wenn die Endschalter verschleißen.

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Lamellendach mit verstellbaren Alu-Lamellen

Breite

4,06 m

Tiefe

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Windwiderstand

80 km/h

Schneelast

110 kg/m²

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Unverbindlicher Preis, Stand: März 2026

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Preisvergleich: Hersteller

HerstellerPreisbereich (3 × 4 m, montiert)Im Preis enthalten
Pergolux 5.500–8.000 € Motor, Fernbedienung, Standardfarben
Weinor Artares 8.000–12.000 € Motor, Sensoren, LED optional
HELLA TERASOL 8.500–13.000 € Motor, Sensoren, Pulverbeschichtung Premium
Warema Lamaxa 10.000–15.000 € Motor, Sensoren, LED, App-Steuerung
Renson Camargue 12.000–18.000 € Motor, Sensoren, LED, Smart-Home-Schnittstelle
Markilux markant 10.000–14.000 € Motor, Sensoren, Stoffbespannung optional

Preise inkl. Standardmontage, ohne Seitenelemente und Fundament. Stand: März 2026. Alle Preise sind unverbindliche Richtwerte.

Sunjoy|MATTERHORN 3×4 m
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Lamellendach mit verstellbaren Alu-Lamellen

Breite

4,06 m

Tiefe

3,06 m

Windwiderstand

80 km/h

Schneelast

110 kg/m²

ab 3.003 €

Unverbindlicher Preis, Stand: März 2026

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Lamellendach vs. Markise: Kosten im Vergleich

Eine Gelenkarmmarkise in 4 m Breite kostet 1.500–4.000 € mit Montage (Stand: März 2026). Eine Kassettenmarkise mit Motor und Windwächter: 2.500–6.000 €. Das Lamellendach ist also 2–4× teurer. Wofür zahlst du den Aufpreis? Die Markise schützt nur vor Sonne und muss bei Regen und Wind eingefahren werden.

Lebensdauer des Tuchs: 10–15 Jahre, dann kostet ein neues Tuch 500–1.200 €. Das Lamellendach schützt vor Sonne, Regen und leichtem Schnee, hält 25–30 Jahre und hat keine Verschleißteile außer dem Motor. Über 20 Jahre gerechnet: Markise mit einem Tuchwechsel: 3.000–7.000 €.

Lamellendach: 5.500–18.000 €. Der Preisunterschied bleibt, aber er relativiert sich, und beim Nutzungskomfort gibt es keinen Vergleich.

Noch ein Punkt: die Belastbarkeit. Markisen tragen keine Last. Schon 5 cm Nassschnee beschädigen den Stoff. Lamellendächer halten je nach Modell 80–100 kg/m² (Einstiegsklasse) bis 350 kg/m² (Warema Lamaxa L60/L70). Die Windwiderstandsklasse liegt bei Klasse 3 bis 4 nach EN 1932, was einer maximalen Windgeschwindigkeit von 13,4 m/s (ca. 48 km/h bei geschlossenen Lamellen) entspricht. Bei geöffneten Lamellen ist der Windwiderstand deutlich geringer, weil der Wind durchbläst.

Warema bietet seine Lamellendächer in mehreren Modellreihen an: Lamaxa L50 (max. 4.500 mm Breite, Schneelast bis 230 kg/m²), L60 und L70 (max. 4.750 mm, Schneelast bis 350 kg/m²) sowie die L50 View mit Glaseindeckung statt Aluminium-Lamellen. Die Beschichtung erfolgt chromfrei nach GSB AL 631 in seidenmatt, matt oder Feinstruktur. Über 200 RAL-Farbtöne stehen zur Wahl.

Alternative zum klassischen Lamellendach: Schiebeläden aus Holz oder Aluminium als seitlicher Sonnen- und Windschutz. Sie lassen sich manuell verschieben und kosten 600–1.500 € pro Seite. Weniger Technik, weniger Wartung, aber kein automatischer Regenschutz.

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Lamellendach mit verstellbaren Alu-Lamellen

Breite

4,06 m

Tiefe

3,06 m

Windwiderstand

80 km/h

Schneelast

110 kg/m²

ab 3.003 €

Unverbindlicher Preis, Stand: März 2026

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Wo lässt sich sparen?

Sieben konkrete Hebel. (1) Wandmontage statt freistehend: spart ein Fundament und zwei Pfosten, Ersparnis 300–800 €. (2) Auf Seitenteile zunächst verzichten und später nachrüsten. Die meisten Systeme sind modular aufgebaut. (3) Montage in Eigenleistung, falls der Hersteller es erlaubt (bei Bausätzen wie Pergolux möglich): spart 800–1.500 €. Selbstmontage geht zu zweit oder dritt, je nach Größe. (4) Im Herbst oder Winter bestellen: die Nachfrage sinkt ab Oktober, und viele Händler gewähren 10–15 % Saisonrabatt. (5) Sensoren weglassen und manuell steuern: spart 300–800 €, aber du verlierst den automatischen Regenschutz. (6) Standardmaße statt Sonderanfertigung: 3 × 4 m und 4 × 4 m sind die gängigsten Größen, die Hersteller am effizientesten produzieren. (7) Kurbel statt Motor: ein Lamellendach mit Handkurbel startet ab ca. 2.900 € (3 × 3 m), rund 30 % unter dem Preis der motorisierten Variante. Komforteinbuße: das manuelle Öffnen dauert 1–2 Minuten statt 15 Sekunden.

Umgekehrt kostet die Premium-Stufe deutlich mehr: einfahrbare Lamellendächer, bei denen sich die Lamellen komplett unter ein Gehäuse zurückziehen, liegen etwa 50 % über Standard-Lamellendächern. Und ein Solarantrieb als Alternative zum Netzanschluss kostet 200–400 € Aufpreis, macht aber den Elektriker überflüssig.

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Häufige Fragen

Was kostet ein Lamellendach pro Quadratmeter?

Zwischen 350 und 1.100 € pro m², je nach Hersteller und Ausstattung. Einstiegsmodelle (manuell oder mit einfacher elektrischer Steuerung) liegen bei 350–500 €/m², Mittelklasse bei 500–750 €/m² und bioklimatische Premium-Systeme mit Screens und LED-Beleuchtung bei 750–1.100 €/m². Die Montage kommt mit 50–100 €/m² dazu.

Lohnt sich ein günstiges Lamellendach aus China?

Import-Lamellendächer kosten 30–50 % weniger, haben aber oft dünnere Profile, weniger Dichtigkeit und einen schwächeren Motorantrieb. Ersatzteile und Service sind schwieriger zu bekommen. Für eine Investition von 5.000 €+ lohnt sich der Aufpreis für europäische Qualität, allein wegen der Garantie und der Ersatzteilverfügbarkeit über 15–20 Jahre.

Wie viel kostet der Stromanschluss für ein Lamellendach?

Der Elektriker verlegt ein Kabel vom Sicherungskasten zur Pergola und schließt Motor, Steuerung und gegebenenfalls Beleuchtung an. Kosten: 200–500 €, je nach Leitungslänge und ob ein neuer Stromkreis im Sicherungskasten nötig ist. Ein Außenanschluss in der Hauswand vereinfacht die Arbeit.

Kann ich ein Lamellendach finanzieren?

Manche Fachhändler bieten Ratenzahlung über Partnerbanken an, typisch 0 % Finanzierung über 12–24 Monate. Alternativ ein zweckgebundener Modernisierungskredit über deine Hausbank: Zinsen ab 3–5 % (Stand: März 2026). Bei Beträgen unter 10.000 € ist ein normaler Ratenkredit oft unkomplizierter.

Steigert ein Lamellendach den Immobilienwert?

Makler berichten, dass hochwertige Terrassenausstattung den Verkaufspreis um 5.000–15.000 € steigern kann, abhängig von Lage und Gesamtzustand der Immobilie. Ein Lamellendach von Renson oder Warema wird als fester Ausstattungsbestandteil wahrgenommen, nicht als Zubehör. Garantie dafür gibt es nicht, aber die Terrasse wird bei Besichtigungen zum Verkaufsargument.